Kirchhainer Landfrauen besuchen Museum in Stadtallendorf

Das Stadtmuseum Stadtallendorf besteht seit 16 Jahren. Es bietet mit einem Film, zahlreichen alten Fotos, authentischen Luftaufnahmen (Amerikaner Engländer) und originalen Ausstellungsstücken einen Überblick der Entwicklung Allendorfs von 1933 bis in die 60er Jahre.

1933 war Allendorf ein landwirtschaftlich geprägtes Fachwerkdorf. 1938/39 wurden südlich von Allendorf im Auftrag der Wehrmacht zwei Sprengstoffwerke errichtet. Dem folgte das dunkle Kapitel der Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter.1945 wurden die Werke von den Allierten aufgelöst und demontiert.

Kurz darauf fanden die Flüchtlinge und Vertriebenen aus dem Osten (viele aus dem Sudetenland) in den Baracken der Arbeiter ihre erste Unterkunft.

1960 erhielt Allendorf die Stadtrechte und war nun "Stadtallendorf". Der Besuch des Museums war sehr informativ, und wir waren beeindruckt und oft tief betroffen von den Menschenschicksalen, die in der Ausstellung dokumentiert sind. (Erika Schuchhardt)

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